Kleine Wildtiere in großer Not

Der Verein “Kleine Wildtiere in großer Not” ist eine Gemeinschaft von engagierten Personen, die Tierfindlinge aufnimmt, Tierbabys aufzieht und diese so gut wie möglich gesund pflegt. Nach entsprechender Pflege und Aufzucht werden die Tiere wieder ausgewildert. Der Verein wurde 2005 gegründet und ist durch die gestiegene Anzahl der abgegebenen Tiere stark gewachsen. Seit 2012 ist der Verein auch ein behördlich genehmigter Zoo.

Kleine Wildtiere in großer Not

Kleine Wildtiere in großer Not

Der Verein „Kleine Wildtiere in großer Not“ wurde im Jahr 2005 von Frau Monika Großmann gegründet, nachdem der Zufall und ihre Tierliebe dazu geführt haben, dass nach einer verwaisten Fledermaus im Jahr 1999 und nach Eichhörnchen-, Feldhasen- und Vogelbabys im Jahr 2003 immer mehr Tiere zu ihr gebracht wurden.

Seitdem hat sich einiges getan und die Zahl der Wildtiere hat ungeahnte Ausmaße angenommen. Im Jahr 2012 hat der Verein noch 2.979 Tiere aufgenommen, 2014 waren es bereits 3.703! Der Verein ist mittlerweile auch behördlich genehmigtes Tierheim und Zoo.

Für unseren Einsatz wurde uns 2011 der Tierschutzpreis verliehen.

Rund um die Uhr

Unsere Einrichtung steht an 7 Tagen die Woche für BesucherInnen offen, die von unserem Personal durch das Gelände geführt werden und Informationen zu den Wildtieren auf der Station erhalten. Die Versorgung unserer Schützlinge bewältigen haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Unsere Einrichtung wurde von der Organisation jump – Jugend Umwelt Plattform - als Einsatzstelle für das Freiwillige Umweltjahr anerkannt. Derzeit beschäftigen wir in diesem Rahmen vier junge Menschen, die sich für Umwelt-, Natur- und Artenschutz sowie Tierschutz engagieren.

Integrativer Lehrbetrieb

Als integrativer Lehrbetrieb geben wir derzeit drei Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit, den Beruf des/der Tierpflegers/in zu erlernen. Seit Jahren leben wir soziales Engagement, indem wir z.B. mit Partnerorganisation wie Neustart, alpha nova, pro mente, AMS etc. zusammenarbeiten, um Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt schwer Fuß fassen können, die Möglichkeit zur Arbeitserprobung zu geben bzw. Sozialstunden im Rahmen der Diversion zu leisten.

 

Die enormen Kosten für Aufzucht- und Futtermittel, Tierarztkonsultationen, Medikamente, Baumaterial für Gehege, Instandhaltung sowie Energie- und Personalkosten für die optimale Betreuung unserer Tiere, werden zu einem Großteil durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Förderungen gedeckt. Trotz der großen Akzeptanz und Unterstützung unserer Arbeit kämpft der Verein Monat für Monat ums Überleben!

Seit Dezember 2013 sind wir in Besitz des Spendenbegünstigungsbescheides der Finanz, somit sind alle Spenden an den Verein steuerlich absetzbar!